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Großes Evangelium Johannes

Ich kannte in Rom einen Menschen, der hatte in einer Schlacht einen Fuß bis übers Kniegelenk eingebüßt und wurde geheilt. Wenn ich den Menschen fragte, ob er von dem verlorenen Fuße nie mehr, gleichsam in einer wie rückerinnerlichen Ahnung, etwas wahrnehme, und ob es ihm vorkomme, daß ihm dieses Glied mangle, so beteuerte der Mensch, daß es ihm vorkomme, als habe er gar nie einen Fuß verloren. Er sei in solchem Gefühle schon zu öfteren Malen dahin gekommen, auf den noch immer als daseiend empfundenen Fuß aufzutreten und sei darum auch schon mehrere Male recht hart gefallen. – Großes Evangelium Johannes, Buch 6, Kapitel 219, Absatz 11

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