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Schrifttexterklärungen

[4.10] Das ist der Grund der euch sicher bekannten Stelle im Neuen Testament. Unter dem Spruch „Herr, Herr!“ wird dargetan, dass Christus wohl als der Weg, die Wahrheit und das Leben erkannt wird. Aber was nützt diese Erkenntnis, so niemand auf dem Weg wandeln will und mag nicht tätig ergreifen die Wahrheit, um durch sie zu gelangen zum Leben?

[4.11] Ein Schauspieler bin Ich doch wohl sicher nicht, dass Ich Mich begnügen möchte allein an dem leeren Beifallsgeklatsche, sondern Meine Sache ist voll des ewigen Ernstes, und Ich verlange daher auch eine ernste Tätigkeit und nicht den leeren alleinigen Beifall!

[4.12] Was würde wohl ein reicher Bräutigam für ein Gesicht machen, wenn ihm verschiedene Bräute allen Beifall bezeugen möchten und möchten ihn loben und rühmen; so er aber eine oder die andere ergreifen möchte, so liefe sie dann davon und möchte noch in ihrem Herzen obendrauf schmähen über eine solche Dreistigkeit?

[4.13] Sagt, wird der Bräutigam wohl eine von solchen törichten Bräuten zum Weib nehmen? Fürwahr, er wird hinausgehen und sich nach einer Hure umsehen und wird zu ihr sagen: „Ich kenne dich, dass du eine Hure bist; aber ich sage dir: Lass ab von deinem Getriebe, und ich will dich zum Weib nehmen!“

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