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Die Erde

Kp. 74. Die Kritiker (sind Leute, die vom Schimpfen leben). „Heu“ für die Ochsen und Esel. Die geistige Erde wird nur von Christen-Geistern geleitet. Die jetzigen Juden, saftiger Vergleich der Untermischung der Menschheit mit Juden (vom geistigen Standpunkte). Ihre Rolle im Geisterreiche. Die großen Anlagen derselben sind noch vorhanden, aber mißbraucht. Die Mohamedaner, Abart von Juden und arianischen Christen, ihre Haupttugend ist Handel und Krieg. Ihre Vorstellung vom Jenseits, und ihre Rolle dort. Die Braminen, geheimnisvolle Wundermänner, wo die schwarze Magie eine Rolle spielt. Das Kastenwesen ein trauriges Zeugnis niederer geistiger Kulturstufe. Von deren (schlechtem) Zustande drüben.

28.April 1847

[74.1] Wir werden freilich nicht alle die Wohnparteien der Erde speziell betrachten, da solches zu viel Zeit und zu viel Raum erfordern würde sondern wir werden nur einen allgemeinen Blick auf die sogenannten Verhältnisse lenken, in denen sich die verschiedenen Einwohner der Erde hauptsächlich in Rücksicht dessen befinden, was den geistigen Verband zwischen ihnen und dem Himmel bewerkstelliget.

[74.2] Da wir bis jetzt nur den „Christen“ unser Augenmerk geschenkt haben, und die anderen Bewohner der Erde unberührt ließen, so möchte es mit der Zeit irgend einem Leser beifallen, in dieser Hinsicht, wo es sich um die Totaldarstellung der Erde handelt, einige beißende Bemerkungen zu machen, an denen es zwar ohnehin nicht fehlen wird.

[74.3] Die sogenannten „Kritiker“ von Profession müssen ja alles bekritteln und beschnüffeln und beschimpfen; denn das sind Leute, die vom Schimpfen leben, und da die Welt gegenwärtig allezeit lieber und viel aufmerksamer Beschimpfungen, als Belobungen liest, so ist diese böse Eigenschaft der Welt ein ganz besonders mächtiger Hebel, die Kritiker dahin zu vermögen, daß sie über alles schimpfen.

[74.4] Gelobt werden von ihnen nur Werke und Handlungen von machthabenden Menschen, denen es ein Leichtes ist, die über sie schimpfenden Kritiker durch allerlei sehr empfindliche Mittel zu Paaren zu treiben. Dafür aber lassen dann diese schimpflustigen Weltweisen desto mehr ihre Galle an allem aus, von dem sie keine Prügel zu befürchten haben, daher ist es notwendig, ihnen schon im voraus soviel als möglich ihr Eselsmaul zu stopfen, und mitunter in eine solche Mitteilung auch etwas Heu einzumischen, damit diese armen Tiere etwas zu fressen haben. -

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