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Unveröffentlichte Texte

Unveröffentlichte Texte - April 2016

Vorbemerkung

Bedauerlicherweise ist es schon seit dem Verleger C. F. Landbeck (Verlagstätigkeit von 1879 bis 1921) zu absichtlich verfälschenden Eingriffen und Zensur der Lorberwerke gekommen. Dabei handelt es sich weder um durchaus begrüßenswerte sprachliche Modernisierung, noch um Nachbesserung vereinzelter Ungereimtheiten, wie wiederholt von den Verlegern behauptet. Bis heute wurde dieses heikle Thema nicht aufgearbeitet. Im Gegenteil verweigert der Lorber Verlag nach wie vor die Veröffentlichung der Manuskripte. Für die Suchdatenbank wurden möglichst originalgetreue und vollständige Editionen verwendet. Aber auch bei diesen Editionen gibt es Auslassungen und fragwürdige Eingriffe. Was dazu bisher bekannt gewordenen ist, wird hier unter "Unveröffentlichte Texte" gesammelt. Alle Einträge gründen entweder auf den Manuskripten oder älteren Auflagen. Dies ist nur eine Notlösung. Bei den angeführten Stellen handelt es sich lediglich um eine Auswahl diverser größerer Unterschiede zu den in der Datenbank befindlichen Editionen, die für die Auffindung einer Textstelle wesentlich sein könnten.

Großes Evangelium Johannes 6.151.2-3

[UT 0.1] Sagte Ich: "Ja, Mein Freund, um derjenigen Menschen willen, die nicht daran glauben und das, was sie von Meiner Lehre irgend hören, des weltlichen Gewinnes wegen noch verfälschen werden, wird die Lebenslehre von Mir auch nicht gegeben; denn für solcher Menschen Seelen mögliche und weitere Ausbildung habe Ich noch gar endlos viele und große Schulhäuser in der ganzen Unendlichkeit. Nur für Meine wahren Kinder auf dieser Erde gebe Ich diese Lehre, und diese sind auch in der wahren Erlösung vom ewigen Tode einbegriffen. Diese aber werden diese Lehre auch stets rein erhalten und werden sich nie in die Macht des Weltbetruges fügen, sondern sie werden diamantenfest an der ewigen Lebenswahrheit festhalten."

Weisung an die Polierlust

Empfangen durch I. K. F. (Ida Kling) am 30. Mai 1893

Was deinen Wunsch betrifft, Mir zu dienen dadurch, daß du Mein neu gegebenes Wort einer Reinigung unterziehen willst, und es kleiden in eine gefälligere Form, da sage Ich dir: Dein Wille ist gut, - doch Mein Wille ist das nicht; denn wollte ich es also, dann hätte Ich es Selbst schon also gegeben. Ich will ja, daß die Welt sich an Mir stoßen und ärgern solle -, sie soll Mich nicht erkennen ehe Ich es will, und (ehe) Ich sie für Mein Kommen vorbereitet habe.

So lange noch Äußerlichkeiten die Meinen von Mir trennen, sind sie auch nicht wert (reif) - Mein (direktes neues) Wort zu hören, - darum soll sich immerhin stoßen an Mir - wer sich stoßen will, - wer Mich kennt und Mich liebt, der stoßt sich nicht an dem, was menschlich ist, und Ich es zuließ, damit die Welt Mich nicht erkenne - vor der Zeit; denn würde sie Mein Wort hören und dennoch nicht daran glauben, so wäre sie schon gerichtet, und fände den Tod in Meiner Lehre, die doch das Leben verkünden soll!

Und sehet, wie Ich zur Zeit als Ich auf Erden wandelte, deren wegen, die nicht an Mich glaubten, in Gleichnissen sprach, damit sie sich an Mir ärgern sollten und Mir den Rücken kehren, so ist auch nun dies Mein Wort der Welt ein unverständlich Rätsel, das all ihre Weisheit nicht zu lösen vermag, weil Ich es also will!

Und sehet - darum sollet auch ihr jetzt nichts ändern, sondern es lassen unverfälscht rein, wie Ich es euch gebe.

Das Holprichte ist darum, daß sich die Welt daran stoße, und ihr aber stehen bleibet, und nachdenket im Herzen über den Sinn Meiner Worte, und aufnehmet in euch den Geist und die reine Wahrheit, nicht aber das glattgeschliffene Wort.

Das sage Ich dir, Mein Kind, auf deine Fragen, aber auch euch Allen, die ihr mit gleichen Leiden behaftet seid - leiblich wie geistig, - und gebe euch Allen Meinen Segen! Amen!

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